Rundfunkpreis Mitteldeutschland 2012 - Fernsehen: Große Beteiligung, hohes technisches Niveau, informativ und unterhaltsam

28.09.2012

Die Landesmedienanstalten Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben 2012 erneut gemeinsam den Rundfunkpreis Mitteldeutschland ‒ Fernsehen ausgelobt. Der Preis hebt das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des in den drei Ländern lizenzierten privaten kommerziellen Fernsehens bei der Berichterstattung über die drei einzelnen Länder sowie über die gesamte Region Mitteldeutschland hervor. Gleichzeitig will die Verleihung des Preises die privaten kommerziellen Fernsehveranstalter ermutigen, hervorragenden Beiträgen genügend Platz im Programm zur Verfügung zu stellen.

Bis zum Einsendeschluss am 27. August wurden rund 160 Beiträge aus allen drei Ländern eingereicht. Die Beiträge werden nun von einer Expertenjury aus Vertretern der Landesmedienanstalten, Journalisten und Medienunternehmern gesichtet. Anschließend erfolgen die Nominierung der besten Beiträge sowie die Abstimmung über die Preisträger.

"Wir sind sehr erfreut über die erneut beachtliche Zahl an Einreichungen, insbesondere aber über deren Qualität. Lokalfernsehen ist, unabhängig vom jeweiligen Bundesland, eine Quelle für Meinungs- und Themenvielfalt. Es liefert informative und unterhaltende Inhalte mit direktem Bezug zu seinen Zuschauern auf hohem inhaltlichem und technischem Niveau. Daher ist es uns ein wichtiges Anliegen, dieses Engagement, die Arbeit und die Verbundenheit mit den jeweiligen Regionen im Rahmen einer Preisverleihung zu würdigen", so Dr. Uwe Grüning, Präsident des Medienrates der SLM.

Festliche Preisverleihung im Eventbereich von Gondwanaland

Am 16. November 2012 finden in festlicher Atmosphäre, dieses Mal unter der neu gebauten Kuppel des Gondwanalands im Zoo Leipzig, die Ehrung der Nominierten sowie die Auszeichnung der Sieger statt. Neben den drei Länderpreisen für besondere länderspezifische Beiträge der jeweiligen Bundesländer werden weitere Preise in den Kategorien "Bester Beitrag/Bestes Portrait", "Beste Werbung", "Beste Nachricht im Fernsehen" sowie zum Sonderthema "Demokratie im Alltag" von prominenten Gästen verliehen.

In folgenden Kategorien werden Preise vergeben:

"Bester Beitrag/Bestes Porträt"
verliehen durch Staatsminister Dr. Johannes Beermann,
Chef der Sächsischen Staatskanzlei

1. Preis 2.500 EUR (zwei Nominierungen 500 EUR)

"Beste Werbung"
verliehen durch Lothar Leonhard (Ogilvy & Mather Group Germany),
Präsident der GWA - Gesamtverband Kommunikationsagenturen

1. Preis 2.000 EUR ( zwei Nominierungen 500 EUR)

"Beste Nachricht im Fernsehen"
verliehen durch Wolf-Dieter Jacobi, Fernsehdirektor des Mitteldeutschen Rundfunks

1. Preis 1.500 EUR (zwei Nominierungen 250 EUR)

Sonderthema "Demokratie im Alltag"
verliehen durch Frank Richter, Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung

1. Preis 1.000 EUR
Lokale Initiativen und ihre Protagonisten - Demokratie ist undenkbar ohne lokales bürgerliches Engagement. Dieser Sonderpreis will die Berichterstattung über die vielfältigen Formen der Partizipation an Projekten und Initiativen zur Entwicklung demokratischer Prozesse in bestimmten Orten und Landschaften würdigen.

Länderpreise 3 x 500 EUR
verliehen durch Jochen Fasco, Direktor der TLM, Albrecht Steinhäuser, Vorsitzender der MSA-Versammlung und Dr. Uwe Grüning, Präsident des Medienrates der SLM

Die eingereichten Beiträge sollen dabei überzeugend und glaubwürdig über das wirtschaftliche, politische, kulturelle, soziale, religiöse oder sportliche Leben in den drei Ländern informieren und berichten. Bewertet werden bei allen eingereichten Beiträgen u.a. das Thema, seine visuelle und sprachliche Umsetzung, Aktualität im weitesten Sinne, Umfang und Wirkung von Recherche, die Ausgewogenheit der Berichterstattung sowie die Originalität von Ideen. Die Beiträge für die Länderpreise wählt die Jury aus allen Einsendungen aus und würdigt besonders länderspezifische Themen.

Die Jury 2012 besteht aus folgenden Mitgliedern:

- Prof. Dr. Heidi Krömker, Vertreterin der TLM aus Illmenau
- Dr. Guido Vogt, Fernsehexperte aus Berlin
- Andreas Arnsfeld, Vertreter der MSA aus Magdeburg
- Uwe Gajowski, Fernsehjournalist aus Hohenmölsen
- Claudia Euen, Printjournalistin aus Leipzig

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