Preisträger des Mitteldeutschen Rundfunkpreises 2016 – Hörfunk stehen fest

19.08.2016

Geheimnis gelüftet:
Preisträger des Mitteldeutschen Rundfunkpreises 2016 – Hörfunk stehen fest


Im comcenter Brühl in Erfurt wurde heute der Rundfunkpreis Mitteldeutschland 2016 – Hörfunk von der Arbeitsgemeinschaft der mitteldeutschen Landesmedienanstalten (AML) an die besten privaten Radiomacher aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verliehen. Der Einladung der drei Landesmedienanstalten zur feierlichen Preisverleihung waren ca. 200 Gäste, darunter Journalisten, Veranstalter, Vertreter aus Politik und Wissenschaft, gefolgt.

Die glückliche Gewinnerin des mit 2.500 Euro dotierten 1. Preises für den besten Beitrag ist Fee Theumer von ANTENNE THÜRINGEN. Sie erhielt die Auszeichnung für ihren Beitrag „Die Schattenseiten der Flüchtlingsankunft in Saalfeld“. Susann Böttcher von R.SA konnte sich ebenfalls über 2.500 Euro für den 1. Preis in der Kategorie „Beste Moderation“ freuen. Prämiert wurde ihre Sendung „Der R.SA Gerichtsreport“. Der 1. Preis für die „Beste Werbung/Beste selbstentwickelte Promotion“ in Höhe von 1.000 Euro ging an das Radio-PSR-Team für die Kampagne „Klick Sachsen. Hier leb ich. Hier kauf ich ein.“.

Den von der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland anlässlich des Reformationsjubiläums gestifteten Sonderpreis zum Thema „Reformation und die Eine Welt“ erhielten Daniel Heinze und Friederike Ursprung von R.SA für ihren Beitrag „2000 Jahre Christentum in 10 Stunden – Von der Kreuzigung Jesu bis zu Papst Franziskus“.

Die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM), die Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA) und die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) vergaben für besonders länderbezogene Hörfunkbeiträge auch drei Länderpreise (je 500 Euro):

Länderpreis für Sachsen
• Marcus Poschlod „Das R.SA Nacktrodeln: Schlettau wird zur Metropole“, R.SA

Länderpreis für Sachsen-Anhalt
• Matthias Frahm und Holger Tapper „Tappers verrückter Camping-Trip“, Radio Brocken

Länderpreis für Thüringen
• Matze Schmak, Eduard Schreiber und Fee Theumer „Kampfansage gegen den Bundesliga-Dino“, ANTENNE THÜRINGEN

Der Thüringer Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei, Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, würdigte in seinem Grußwort die Leistungen der Hörfunkveranstalter und betonte, dass sich das Radio gegen die starke Konkurrenz aus dem Netz als wichtige Informations- und Unterhaltungsquelle behaupten kann.

Der Direktor der TLM, Jochen Fasco verdeutlichte im Namen der AML: „Radio als das dienstälteste elektronische Medium ist mit seiner Innovationsfähigkeit auch zukünftig konkurrenzfähig. Es unterhält und macht Spaß, es ist vor allem auch als redaktionell zuverlässiger Kommunikator und für regionale Informationen von großer Wichtigkeit für die Medienlandschaft und damit wichtig für unsere Demokratie.“

Hinweise:
Der Rundfunkpreis Mitteldeutschland wird jährlich von den Landesmedienanstalten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in den Sparten Fernsehen, Hörfunk und Bürgermedien verliehen. Mit diesem Preis werden das Engagement und die journalistischen Leistungen der Macher der lokalen Rundfunkangebote in Mitteldeutschland gewürdigt.

Einzelheiten zu den Preisträgern und den Jurymitgliedern sind in der Anlage aufgeführt.

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