Flüchtlingsdebatte, PEGIDA und Ukrainekonflikt – verlieren die Leitmedien mehr und mehr an Glaubwürdigkeit?

23.09.2015


Vertreter von Leitmedien, Internetblogger und Psychoanalytiker debattieren auf dem Halleschen Mediengespräch über Vertrauensverlust der Medien

Die aktuelle Flüchtlingsdebatte, die Berichterstattung über die PEGIDA-Bewegung oder über den Ukraine-Konflikt - bei den aktuellen Geschehnissen kommt den Medien eine große Bedeutung zu. Doch immer mehr Bürgerinnen und Bürger, aber auch Medienexperten stellen sich die Frage nach der Glaubwürdigkeit der Leitmedien. Nach Einschätzung von Experten, aber auch in aktuellen Medien-Studien wird deutlich, dass die Deutschen immer weniger Vertrauen in die Berichterstattung der Leitmedien haben. Immer mehr Menschen fragen sich hierzulande, wo man heute noch “seriöse” und “wahrhaftige” Nachrichteninformationen bekommen kann. Ersetzen schon bald die boomenden sozialen Netzwerke, wie Facebook oder der Kurznachrichtendienst twitter, die klassischen Leitmedien?

Beim „Halleschen Mediengespräch“ der Medienanstalt Sachsen-Anhalt am 25. September in Halle werden klassische Zeitungsmacher, renommierte Rundfunkjournalisten, Internet-Blogger und ein Psychoanalytiker darüber diskutieren, was Medien in der aktuellen Berichterstattung gut und schlecht machen, welche Alternative es zu den etablierten Medien gibt und wie Leitmedien das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger wieder zurückgewinnen können. Erwartet werden ca. 150 geladene Gäste.

Auf dem Podium diskutieren:

Heiko Hilker, MDR-Rundfunkrat und Direktor DIMBB (Dresdner Institut Medien Bildung und Beratung); Stefan Raue, trimedialer Chefredakteur und Leiter des Programmbereich Aktuelles/Zeitgeschehen beim MDR FERNSEHEN; Hartmut Augustin, Chefredakteur der Mitteldeutschen Zeitung; Dr. Hans-Joachim Maaz, Psychoanalytiker, Publizist und Autor, zudem Vorstandsvorsitzender der „Hans-Joachim Maaz – Stiftung Beziehungskultur“ sowie Caspar Clemens Mierau, politischer Blogger. Moderiert wird die Veranstaltung von Nikola Marquardt, Mitherausgeberin des „Meinungsbarometer Digitaler Rundfunk“.

An die Vertreter der Medien:
Medienvertreter, die aktuell über die Veranstaltung berichten wollen, sind herzlich eingeladen und melden sich bitte kurzfristig bei heinze@msa-online.de an.

Die Veranstaltung findet statt am 25. September 2015, ab 17:30 Uhr im Operncafé Halle, Universitätsring 24, 06108 Halle (Saale). Die Podiumsdiskussion beginnt 18:00 Uhr und endet 19:15 Uhr.


Über die Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA)
Die MSA ist in Sachsen-Anhalt die allein zuständige Behörde für die Zulassung, Lizenzierung und Beaufsichtigung privater Hörfunk- und Fernsehveranstalter. Sie entscheidet als staatsferne Institution durch eine aus 25 Mitgliedern plural besetzte Versammlung und wird aus einem ca. zweiprozentigen Anteil der in Sachsen-Anhalt anfallenden Rundfunkgebühren finanziert. Die MSA ist eine unabhängige Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Halle/Saale, errichtet durch das Landesrundfunkgesetz vom 22.05.1991.

Ihr Ansprechpartner
Medienanstalt Sachsen-Anhalt
Martin Heine, Direktor
Telefon: 0345/52550
E-Mail:  heine@msa-online.de
Web: www.msa-online.de

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